KLEIST´1
Temporärer Kunstraum
initiiert von Bernd Tochatschek und Peter Strauch mit Arbeiten der Initiatoren sowie Iris Jungels, Morelli, Stefan Merkt, 5byx Poschmann
KLEIST´1 – ist die Bezeichnung eines temporären Kunstraums in der Kleiststraße 1 am Nollendorfplatz in Schöneberg.
In der Zeit vom 13. November (Preview 19.00 Uhr) bis 30. Dezember präsentieren hier Berliner Künstler ihre Exponate und nutzen die derzeit leerstehenden Räume eines ehemaligen Autohauses als Ausstellungsraum und Kunst-Shop in einem.
Geöffnet ist noch am 22. & 23.12. sowie am 29. & 30.12 – jeweils von 16:00 bis 20.00 Uhr. Bis dahin lassen sich in diesen Räumen Fotografien, Bilder, Zeichnungen, Installationen und Objekte betrachten und erwerben.
In den temporären Galerieräumen am Nollendorfplatz soll zum einen der Kunstinteressierte unkompliziert mit dem Produzenten in Kontakt treten können, zum anderen ist eines der Anliegen von KLEIST´1, dass die simultan präsentierten Exponate einen aktuellen Kunstdiskurs eröffnen.
KLEIST´1 möchte Kunst nahbar machen, dabei sollen die gezeigten Unikate bzw. Exponate aus einer limitierten Auflage die Lust auf das Original erschwinglich und damit realisierbar machen.
Mit einem begleitenden Veranstaltungsprogramm will KLEIST´1 überdies zum Dialog zwischen Kulturschaffenden und Kunstinteressierten anregen und die Vernetzung von bildenden Künstlern und Kreativen anderer Sparten vorantreiben.
KLEIST´1
– in jedem Fall ein anderer und vor allem ein spannender Raum für Kunst!
Rahmen- und Veranstaltungsprogramm:
01.12.2009 (Welt-Aids-Tag), 06.12.2009 (Nikolaus), 16- 23.12.2009 (letzte Woche vor Weihnachten): Kunstgenuss bei Keksen und Glühwein.
12.12.09, 20 Uhr: Lesung mit Musik (Wort Welt Bühne Berlin), präsentiert wird das Stück: Nachgemauert mit Matt Grau, Anne Allex, Alfred W. Schwarzmüller, Maik Lippert
19.12.09, 20 Uhr: Vorführung des deutschen Dokumentarfilms ‚80.000 SHOTS’ von Manfred Walther.
In atemberaubendem Tempo dokumentiert der Zeitraffer-Film ‚80.000 SHOTS’ die Bauarbeiten am Potsdamer Platz im Berlin der 90er (Dauer: 53 Minuten, Entstehungszeitraum: 1990 bis 2000). Der Film feierte seine erfolgreiche Premiere bei den Internationalen Filmfestspielen, Berlinale 2002. Es ist ein einmaliges Zeitdokument und ein Musikfilm der besonderen Art
Der Eintritt beruht auf Spendenbasis.
KLEIST´1 – FOTOGRAFIE
Im temporären Kunstraum wird ein Querschnitt aus Bernd Tochatscheks fotografischen Werk der letzten drei Jahre zu sehen sein. Einige der Bilder wurden bereits im Rahmen von Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert.
Im Fokus nahezu aller gezeigter Fotografien steht die Beschäftigung mit Licht. So werden einige Exponate aus der Ausstellung „LICHTMAGIE“ (2007), deren Schwerpunkt auf dem weihnachtlich illuminierten Berlin lag, gezeigt.
Unter dem Titel „ILLUMINATIONEN MITTE“ (2008/2009) wird das „Best of“ eines Zyklus präsentiert, der die spezifische Architektur von Berlin-Mitte (Alexanderplatz, Quadriga, e. a.) in einem besonderen Licht einfängt.
Das „Nachtlicht“ (2008) wiederum setzt den Spot auf Berlins Clubszene. Die Fotografien wurden bereits im Rahmen der Magistrale im Sommer 2008 auf der Potsdamer Straße ausgestellt.
„LA LUZ“ (2009) – in einer kleinformatigen Serie wird das Licht Andalusiens gespiegelt bzw. überzeichnet. Touristisches Strandleben im grellen Mittagslicht an der Playa und dörfliche, eher zurückgezogene Szenen am trägen Nachmittag wechseln sich in diesen bislang noch nicht präsentierten Fotografien ab.
Last but not least sind als Kontrapunkt die „NEUKÖLLNER SZENEN“ (2009) zu betrachten. In einer im Kontext von „48 Stunden Neukölln“ bereits im Sommer diesen Jahres gezeigten Koproduktion mit der Künstlerin Trude Puschel werden Alltagsimpressionen aus Kreuzkölln sowohl fotografisch als auch zeichnerisch in einer Linie festgehalten und kontrastiert.
Jedes Motiv ist auf 100 Abzüge limitiert und käuflich zu erwerben.
Kontakt:Bernd Tochtschek
030visuell@gmx.de
030 - 797 19 35
0163 - 760 85 11
Peter Strauch
lebt seit 1982 in Berlin und arbeitet dort als freischaffender Künstler und Grafiker, er zeigt eine Auswahl an Arbeiten aus seinen Kunstprojekten:
_flexible structures_
_erotic-synthetic_
_Cellulosis oder Papier ist geduldig_
Morelli - Redesign
Der Neuköllner Allrounder Morelli kreiert aus beinahe jedem Ausgangsstoff Neues, Ungewohntes und Ungewöhnliches.
Alltäglich weggeworfene Materialien feiern hier vereint in neuen Kompositionen eine fantasievolle und einzigartige Auferstehung: Gesichter, Charaktere, Landschaften sowie bewegliche Figuren und Objekte aus Bandstahl.
Er ist Sampler der Wirklichkeit, wobei er das Erkannte und Angehäufte in seiner eigenen Interpretation wiedergibt.
Iris Jungels (Fotografie, Malerei)
in ihren Arbeiten widmet sich die Künstlerin und Videojournalistin Iris Jungels analytisch und gleichermaßen intuitiv dem Aufdecken von Strukturen und Gesetzmäßigkeiten: Ob in zwischenmenschlichen Begegnungen oder beim Betrachten der Natur - die Künstlerin sucht in ihren Bildern, die sowohl abstrakt als auch naturalistisch sein können, die Metaphorik, das allgemeingültige Gesetz, das Schwingen zwischen den Polen, das jeder Dynamik zugrunde liegt. Iris Jungels ist Beobachterin und Chronistin von Oberflächen und oberflächlichen Momentaufnahmen, in denen stets die dialektische Ebene des Seins mitschwingt: Schönheit und Vergänglichkeit, Struktur und Chaos, Frage und Antwort.
Stefan Merkt
seit Sommer 1989 erschafft Stefan Merkt seine Kunstwerke aus gewöhnlichen Briefmarken. Mosaikartig werden von ihm Hunderte dieser bunten Postwertzeichen zusammengefügt und übermalt. Neben abstrakten Arbeiten bevorzugt der Wahlberliner die Neuinterpretation von Comics, Pop Art oder den expressionistischen Bildern des „Blauen Reiters“. Im Juli 2008 feiert Stefan Merkt in der Galerie o3 in Berlin mit einer Retrospektive seine 600. Ausstellung
Zum 9. November 2009 ein stylisches Kunstsouvenir aus Berlin:
CUBIE® ART Edition „Found in Berlin“
Der gebürtige Berliner Künstler 5byx Poschmann beschreitet mit seiner „Fundstück“-Kunstedition „Found in Berlin“ neue Wege.
Seine Streifzüge führen ihn zu historisch bedeutsamen Wende-Punkten des wiedervereinten Berlin: Brandenburger Tor, Reichstag sowie zu weiteren Berliner Brennpunkten des 9. November 1989. Dort trifft er auf Spuren des Alltags, auf Dinge des Alltäglichen – vergessen, verloren, weggeworfen. Kunstvoll arrangiert in Acrylwürfeln (Kantenlänge 10 cm), ausgestattet mit einem Zertifikat über den Fundort sowie die Objekte, verbindet 5byx mit jedem Fundstück der Edition „Found in Berlin“ eine Geschichte. Jeder Würfel wird so zu einem „erzählenden“ Unikat.
CUBIE® ART-Würfel der Edition „Found in Berlin“ sind begehrte Objekte für Sammler und Berlin- Liebhaber zum Gedenktag, einzigartige Kunstsouvenirs sowie individuelle Weihnachtspräsente. Geplant sind 14 Editionen à sieben Stück als signierte Unikate zum Preis ab 49 Euro.
Die CUBIE® ART „Found in Berlin“-Edition wird vom 13. November bis 30. Dezember 2009 in der Galerie „KLEIST 1“ in der Kleiststraße 1, am Nollendorfplatz in Berlin, im Rahmen einer Gemeinschaftsausstellung gezeigt.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, von 17 bis 22 Uhr.
Darüber hinaus sind ab sofort die „Found in Berlin“-Kunstwürfel über die CUBIE® ART Factory Berlin sowie im Laden MIKRO erhältlich. Adresse: Lychener Straße 51, 10437 Berlin. Öffnungszeiten: mikro-berlin.de
Weitere Infos, Videoaufnahmen und Bestellungen der „Found in Berlin“ - Würfel unter www.cubie.eu










